IDE Treiber installieren 

Immer wieder taucht die Frage auf ob man die XP Treiber oder die spezifischen Treiber der Chipsatz-Hersteller
verwenden soll. Einen entscheiden Leistungsgewinn konnten in der Praxis nur die Nforce Treiber erzielen, diese sollten unbedingt installiert werden.
Bei den anderen Chipsätzen sollte man eher auf die XP Treiber setzen da diese unproblematisch sind.
In der Zukunft kann sich das allerdings schnell ändern, darum sollte man sich laufend informieren.

 
Fehlermeldungen beim anzeigen von HTML Dateien

Nach der Installation von Service Pack 2 (SP2) beim anzeigen einer HTML-Datei kann es zu folgenden Fehlermeldungen kommen:
Skriptfehlermeldung wird angezeigt.
ActiveX-Fehlermeldung wird angezeigt.
Enthaltenen Bilder werden nicht wie erwartet angezeigt.

Diese Probleme können durch ein erweitertes Sicherheitsfeature in SP2 verursacht werden. Dieses erweiterte Sicherheitsfeature dient dazu, den Computer vor Angriffen gegen bösartige Software zu schützen. Dieses Feature ist standardmäßig aktiviert.

Abhilfe bringt ein Eingriff in die Registry.

Ändere den Wert des Unterschlüssels FEATURE_LOCALMACHINE_LOCKDOWN in der Registrierung.
Der genaue Pfad ist:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main\FeatureControl\FEATURE_LOCALMACHINE_LOCKDOWN
Gehe auf den Unterschlüssel FEATURE_LOCALMACHINE_LOCKDOWN und klicke auf Iexplore.exe, hier ändert man den Wert auf 0.
Klicke auf Explore.exe und ändere ebenfalls den Wert auf 0.
Dieser Eingriff setzt Sicherheitsmechanissmen außer Kraft und sollte gut überlegt sein.

 
Nur ein legales Windows ist update berechtigt
Seit einiger Zeit setzt Microsoft den Validierungs-Prozess "Windows Genuine Advantage" (WGA) auch in Deutschland ein. Mit einer Prüfroutine wird Windows auf eine gültige Lizenz geprüft. Lediglich für den Download von Sicherheitsupdates und Service Packs entfällt momentan noch die Gültigkeitsprüfung, vorausgesetzt es geht über die Funktion Automatische Updates Um die Validierung überhaupt durchführen zu können muß man die Installation eines Add-ons für den IE zulassen.
Verschiedene Websites haben bereits über Tricks berichtet wie die Überprüfung zu umgehen.
 
Datei-Dubletten ausfindig machen
Mit der Zeit sammeln sich zahllose Dateidubletten an. Das gilt nicht nur für DLLs, sondern auch für Templates, Help, Binär und andere Systemdateien. Windows XP hat auf der Installations-CD ein leistungsstarkes Tool versteckt das Dubletten ermittelt und beseitigt. Zu finden ist das Programm dupfinder.exe im Ordner Support und Tools. Nach dem Programmstart sollte unter View/Options unbedingt die Option CRC-32-Information aktiviert werden, damit auch alle Dateien geprüft werden. Der Rest ist dank der Grafischen Oberfläche ein Kinderspiel und bedarfs keiner weiteren Erklärung.
 
Chkdsk startet bei jedem Systemstart
Nach einer Migration auf die XP Home oder Professionell Version kann es vorkommen daß das Dienstprogramm Chkdsk bei jedem Start des Computers ausgeführt wird. Dieses Problem kann auftreten, wenn die Registry beschädigt ist oder ein ScanJet 5100c einem nicht geeigneten Treiber von HP verwendet wird.
Ein Treiberupdate hilft in den meisten Fällen. In hertknäckigen Fällen sollte man das Gerät deaktivieren und die Einträge aus der Registry entfernen. Danach neu starten und das gerät automatisch einbinden lassen.
 
Von 2 Brennern ist nur einer einsatzfähig

Wenn ein Computer mehr als einem CD-R- oder CD-RW-Laufwerk verfügt, kann dies zu dem Problem führen daß nur ein Brenner einsatzbereit ist. Dies macht sich meist mit einer deaktivierten Laufwerksanzeige bemerkbar, ein aktivieren bleibt
meistens ohne Erfolg. Dies liegt daran das die Erstellung von CDs in XP auf das erste CD-RW-Laufwerk beschränkt ist.
Ein umstecken an einen anderen IDE Kanal bringt hier Abhilfe.
Die Reihenfolge der bevorzugten Geräte sieht folgendermaßen aus:

Integrierte IDE-Geräte: Primary Master
Integrierte IDE-Geräte: Primary Slave
Integrierte IDE-Geräte: Secondary Master
Integrierte IDE-Geräte: Secondary Slave
SCSI-Geräte (einschließlich Add-On-IDE-Controller)

 
Systemsteuerungsmodule über Konsole aufrufen
Jedes Symbol daß sich in der Systemsteuerung befindet kann auch durch einen einfachen Befehl (Dateiname mit Extension, zB. desk.cpl) über die Komandozeile gestartet werden. Unten sind die Module einzeln aufgeführt.
 
DVD Jon hackt Windows-Media-Player-Format
Laut einer Meldung vom 02.09.2005 hat der norwegische Hacker Lech Johansen die für den Windows Media Player geschützte Streaming-Dateien geknackt. Nun kann dieses Format auch mit alternativer Sotware abgespielt werden.
Nachdem sich Jon Lech Johansen (DVD Jon) mit dem Knacken des DVD- und des iTunes Kopierschutzes bereits mit der Unterhaltungsindustrie und Apple angelegt hat, ist nun Microsoft an der Reihe. Wie Johansen selbst schreibt, ist es ihm gelungen, die Kodierung von Microsofts NSC-Format zu knacken. Dieses wird für die Verbreitung von Echtzeitvideos und Audiostreaming verwendet. Johansen hateinen Decoder entwickelt, mit dem NSC-Streams auch in anderen Programmen wiedergegeben werden können. Als eines der ersten Projekte sei es geplant, diese Funktionalität in den Freeware Multimedia-Player VLC einzubauen.
 
Webseiten können Windows-Zwischenablage auslesen

Um ganz sicher zu surfen sollten User die den Internet Explorer verwenden, vorher den Inhalt der Zwischenablage löschen. Präparierte Webseiten könnten unter Umständen Daten auslesen, die der Anwender zuvor in die Ablage kopiert hat. Auch zahlreiche Passwort-Manager verwenden die Zwischenablage, damit der Anwender auf einfache Weise seine Anmeldedaten einfügen kann. Diese Lücke wird warscheinlich bald gepatcht, denoch sollte man in den Sicherheitseinstellungen der Internet-Zone die Option Einfügeoperationen über ein Skript zulassen deaktivieren oder zumindest auf Eingabeaufforderung setzen.

 
Wiederherstellungskonsole ohne XP CD aktivieren

Heutzutage werden viele Discount PC´s nur noch mit Recovery-CD´s ausgeliefert. Der große Pferdefuß dabei ist daß eine beschädigte Windows Installation mit diesen Datenträgern kaum zu reparieren ist, eine Recovery Installation ist die Alternative. Meistens sind es allerdings Fehler die sich leicht mit der XP-Wiederherstellungskonsole beheben lassen. Die Wiederherstellungskonsole kann aber nur mittels der Original-Windows XP-CD verwendet werden. Besitzer einer Recovery-CD haben erstmal keine Möglichkeit mit dieser nützlichen Konsole zu arbeiten. 

Es gibt allerdings einen Trick wie man ohne Original-Windows XP-CD die Wiederherstellungskonsole nutzen kann. Microsoft selbst bietet sowohl für Windows XP Home als auch für Windows XP Pro ein Programm zum Herunterladen an, mit dem man Startdisketten erzeugen kann .Diese Startdisketten die eigentlich für die Neuinstallation des Betriebssystems ohne startfähiges CD-ROM-Laufwerk gedacht sind, kann man auch zum Start der Wiederherstellungskonsole mißbrauchen. Hier die Links zum kostenfreien Download. 

Windows XP Home:

http://www.microsoft.com/downloads/release.asp?releaseid=33293
WinXP_DE_HOM_BF.exe (4.302 KB)

Windows XP Pro:

Gehen Sie auf: http://www.microsoft.com/downloads/release.asp?releaseid=33294
WinXP_DE_PRO_BF.exe (4.408 KB)

Nach dem Download sind noch diese Schritte notwendig:

Im Gegensatz zu Windows 98 wird kein DOS mehr geladen wird, sondern Komandozeilenorientiertes Windows XP mit sehr viel mehr Möglichkeiten ein System zu reparieren.Die Startumgebung wird auf 6 Disketten gepackt.
Um nun die Wiederherstellungskonsole zu starten, legt man die erste Startdiskette ein und bootet den Rechner neu. Danach wird das Setup gestartet und alle notwendigen Treiber geladen, somit hat man auch den Zugriff auf das CD Rom Laufwerk. Danach einfach den Anweisungen des Assistenten folgen bis die Aufforderung kommt Windows XP zu installieren oder mit der |R| Taste die Wiederherstellungskonsole zu starten. An dieser Stelle wählt man R.
Nun startet die Wiederherstellungskonsole und untersucht Ihren Computer auf bestehende Windows-Installationen auf allen Laufwerken und Partitionen. Jetzt hat man die Möglichkeit eine Windows-Installation auszuwählen die man reparieren will, oder man wechselt auf die Konsole mit der man einzelne Befehle verwenden kann um spezielle Operationen durchzuführen.
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