| Bootmenü bearbeiten |
Die boot.ini die unter Windows XP für das
Bootmenü verantwortlich war, wurde durch das Komandozeilentool
Boot Configuration Data ersetzt. Dieses Tool ist wesentlich umfangreicher und komplexer als die Vorgängerversion.
Mit dem Befehl bcdedit /? erhält man eine generelle Übersicht über die verfügbaren Optionen. Um eine detaillierte
Übersicht zu bekommen gibt man die gewünschte Option noch an z.B. bcdedit /bootsequence /? .
Dieses Tool ist unheimlich komplex und nicht ganz ungefährlich, bei falscher Handhabung kann man den Bootsektor
unbrauchbar machen.
Für die meisten Änderungen reicht das grafische Interface wie man es aus Windows XP kennt auch aus.

An diesen Screen gelangt man über Systemsteuerung/System/Erweiterte Systemeinstellungen/Starten und Wiederherstellen/Einstellungen.
Wie schon unter XP läßt sich das Standardbetriebssystem und die Anzeigedauer einstellen.
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| Beim Anmelden einen Text ausgeben |
Es gibt die Möglichkeit über den lokalen Gruppenrichtlinieneditor bzw. die AD einen individuellen Text bei der Anmeldung anzeigen zu lassen
Lokal (Am Client)
Starte secpol.msc über Ausführen.
Unter Sicherheitseinstellungen\Lokale Richtlinien\Sicherheitsoptionen\Interaktive Anmeldung: Nachricht für Benutzer, die sich anmelden wollen
Text eintragen

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| Schneller booten |
Gelegentlich sollte man den Bootsektor defragmentieren, damit die Daten beim Startvorgang schneller eingelesen werden können.
Dazu benutzt man die Konsole (Als Administrator ausführen) mit diesem Befehl:
defrag C: -b
Es erscheint keine grafische Ausgabe, den Vorgang kann man an der Festplattenaktivität erkennen. oder in dem man mit dem Taskmanager
den Prozess verfolgt ( DfrgNtfs.exe) |
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| Lange Start und Ausschaltzeiten vermeiden |
Wenn die Startzeit von Vista deutlich über einer Minute liegt, dann kann man davon ausgehen daß hier ein bzw. mehrere Faktoren
ungewollt bremsen. Die Hauptursachen für einen langsamen Systemstart und einem trägen herunterfahren liegen im wesentlichen an 5 Hauptfaktoren.
1. Böswillige Software
Wenn sich das Starten/Herunterfahren plötzlich verlangsamt, dann muß man damit rechnen das ein Virus, Rootkit, Troyaner usw.
sich im System eingenistet hat, ein gründlicher Sicherheitscheck ist angesagt.
2. Autostart Programme
Eine häufige Unsitte ist das sich heutzutage fast jedes Tool oder Systemtreiber beim Systemstart vorlädt und in der Systray parkt.
In der Addition kann so eine beachtliche Zeit verstreichen bis alle Programme startbereit sind.
Hier sollte mangenau prüfen bei welcher Software das laden wirklich Sinn macht, und auf welche Programme man verzichten kann.
Um die Autostart Programme zu verwalten geht man über Leistungsinformationen und Tools, die Eingabe von Leistung im Suchfenster des Startmenüs genügt.
Danach geht man auf Autostartprogramme verwalten und aktiviert die Anzeige für Alle Benutzer.
Software die man nicht per Autostart laden will kann man entweder deaktivieren oder entfernen.
3. Fehlerhafte oder inkompaktible Software
Falls Sie Software oder Treiber verwenden die fehlerhaft sind, oder nicht für das verwendete Betriebssystem geeignet sind kann dies
den Systemstart oder das entladen beim Ausschalten verlangsamen. Um diese Fehler herauszufinden öffnet man die
Leistungsinformationen und Tools, unter dem Menüpunkt Leistungsprobleme finden sich eventuelle Hinweise auf ein
Problem das für die verlangsamung verantwortlich ist.

So sieht es aus wenn ein nicht optimaler Treiber verwendet wird, im Ereignissprotokoll kann man weitere Details einsehen.
Über diesen Dialog kann der fehlerhafte Treiber sofort entfernt werden.
4. Sicherheitssoftware
Firewalls und Virenscanner können je nach Konfiguration bei jedem Systemstart recht umfangreiche Tests durchführen, was Zeit und
Performance kostet. Bei diesem Punkt muß jeder selbst kritisch entscheiden welche Einstellung am besten ist. Im Zweifelsfalle sollte man
der Sicherheit den Vorzug geben.
5. Sonstige Symptome
Die ersten 4 Punkte decken bereits ca. 90% der Fehlerursachen ab, sollte das Problem weiterhin bestehen, wird man kaum
darum herumkommen eine mühsame Suche im Internet auf sich zu nehmen oder einen Windows Profi hinzuzuziehen.
Die Ursachen können nämlich in Ausnahmefällen sehr difus sein, und die Ursache dafür ist recht oft schwer zu finden. |
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| Schneller booten (2) |
Durch das setzen des Häckchens bei kein GUI-Start werden sämtliche Ausgaben des Bildschirms während des Starts
unterdrückt, lediglich das Menü zur Auswahl des zu startenten Betriebssystems wird angezeigt.
Diese Einstellung kann den Bootvorgang um ettliche Sekunden verkürzen. Um an diese Einstellung zu kommen gibt man
msconfig in das Suchfeld des Startmenüs ein, unter dem Registerreiter Start findet sich die Checkbox. |
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| Standardbetriebssystem ändern |
Wer mehrere Betriebssysteme im Multiboot installiert
hat der kann einfach auswählen welches der Operating Systems
als Standardsystem vorgeblendet werden soll. Man geht über Systemsteuerung/System/Erweiterte Einstellungen/Starten und Wiederherstellen, und
wählt das gewünschte Betriebssystem per Drop Down Menü aus.

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