Autoexec.bat und Config.sys

Beide Dateien sind eigentlich Relikte aus vergangenen DOS-Tagen und werden unter Windows 95/98 nicht mehr benötigt. Wer DOS nicht mehr braucht, sollte beide Dateien löschen.
Sie verzögern nur denSystemstart. Solltest Du nur gelegentlich mit DOS arbeiten und dieses nur im Fenster (Vollbild geht auch) von Windows 95/98 (also kein DOS-Modus), so reichen folgende Eintragungen in den Dateien vollkommen aus:

CONFIG.SYS: Country=49,C:\Windows\Command\Country.sys
AUTOEXEC.BAT: keyb gr,,C:\Windows\Command\Keyboard.sys

Laufwerks (Lw) und Pfadangaben, müssen der Rechnerkonfiguration entsprechen.Hinzu kommen natürlich noch die Einträge für die Real-Mode Treiber, die Win98 nicht durch Eigene ersetzen kann.
Dann gibt es die Möglichkeit für jedes Programm eigene Startdateien zu erstellen. Dieses geschieht unter Eigenschaften/Programm/Erweitert. Dort kann man die für die Ausführung des Programms nötigen Treiber laden. Man kann es auch über die Dosstart.bat machen:
Diese Datei liegt im Windows-Verzeichnis und hat die Aufgabe evtl. fehlende Treiber für den DOS-Modus nachzuladen. z.B. der Maustreiber. Windows 95/98 hat hier einen eigenen Treiber, der geladen wird. Also besteht keine Veranlassung einen DOS-Maustreiber zu laden, z.B. in der AUTOEXEC.BAT, solange dieser nicht benötigt wird. Braucht man im DOS-Modus eine Maus, so kannst Du den Treiberaufruf in die DOSSTART.BAT schreiben und hast beim Aufruf des DOS-Modus die Maus zu Verfügung. Praktisch gesehen ist diese Datei also nichts anderes als eine Fortsetzung der AUTOEXEC.BAT. Ein Nachladen von Treibern, die eigentlich in der CONFIG.SYS stehen ist hier jedoch nicht möglich.

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