Upgrade oder Neuinstallation

Hier ist eine saubere Neuinstallation auf alle Fälle der bessere Weg. Davon abgesehen daß ein Upgrade locker über 2 Stunden
dauern kann, muß man vorher sowieso noch eine ganze Reihe von Treibern und Software deinstallieren, die nicht mit Vista kompaktibel sind. Außerdem ist es nicht sichergestellt daß alle Treiberreste rückstandslos entfernt werden können, dies kann später zu Systeminstabilitäten führen. Besonders Systemnahe Software wie Firewalls und Virenscanner behindern ein Vista upgrade. Ein sauberer Neuanfang ist hier die allerbeste Lösung, eine besonders nervenschonende Möglichkeit ist hierbei Vista als zweites Betriebssystem im Dualboot einzurichten, so kann man paralell noch auf sein funktionierendes XP zurückgreifen. Vista kann dabei auf jeder beliebigen Partition installiert werden, es besteht nicht wie die Vorgängerversionen auf C:.
Wer seine Systemeinstellungen (Profil) mitnehmen will der kann das nützliche Tool Windows Easy Transfer nutzen.

Wer sich dennoch für ein Upgrade entscheidet der sollte wissen das sich längst nicht jedes Windows auch upgraden läßt, nur die unten aufgeführten Varianten sind möglich:

Windows 2000: --> kein Upgrade möglich
Windows XP Pro 64: --> kein Upgrade möglich
Windows XP Tablet PC --> nur auf Business und Ultimate möglich
Windows XP Media Center --> Home Premium und Ultimate möglich
Windows XP Pro --> nur auf Business und Ultimate möglich
Windows XP Home --> Home Basic, Home Premium, Business,Ultimate möglich

Die Tabelle gibt nur die technischen Upgrade Möglichkeiten wieder, mit lizenzrechtlichen Gegebenheiten hat dies nicht zu tun.

Sinnvollerweise gibt es bei einem mißlungenen Upgrade eine Rollback Funktion die durch eine Auswahl im Bootmenü das zurücksetzen der Vista Installation erlaubt, und so den Ursprungszustand wieder herstellt
Windows-Leistungsindex berechnen

Der Windows-Leistungsindex bestimmt anhand von Richtwerten die Leistungsfähigkeit der Hardware- und Softwarekonfiguration des Computers
unter Windows Vista.

Jede Hardwarekomponente erhält eine Teilbewertung. Die Indexbewertung richtet sich nach der niedrigsten Bewertung. Liegt z.B. die Bewertung der Grafikkarte
bei 3,0 so beträgt der Index auch 3.0. So kann man auf den ersten Blick erkennen wo der vermeintliche Schwachpunkt im System liegt bzw. wo eine Aufrüstung Sinn macht.

Die Basisbewertung bezieht sich auf die Gesamtleistung des Systems, basierend auf der Leistungsfähigkeit Arbeitsspeicher (Random Access Memory, RAM), Zentralprozessor (Central Processing Unit, CPU), Festplatte, allgemeine Grafikleistung auf dem Desktop und 3D-Grafikfunktion.

Die Basisbewertung bezieht sich auf die Gesamtleistung des kompletten Systems, basierend auf der Leistungsfähigkeit von Arbeitsspeicher, CPU, Festplatte, Grafikleistung auf dem Desktop und 3D-Grafikfunktion.

Um den ermittelten Leistungsindex einzusehen öffnet man in der Systemsteuerung die Funktion Leistungsinformationen und -tools.
Dieses Programm findet man noch an verschiedenen Stellen im System eingebetet, im Endeffekt handelt es sich um das Systemtool winsat.exe
das unter C:\Windows\System32 abgelegt ist.


Ähnliche Beiträge

Hinterlasse ein Kommentar

Name
E-Mail
Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt pqtuning.de steht zum Verkauf Besucherstatistiken von pqtuning.de etracker Web-Controlling statt Logfile-Analyse