Lange Start und Ausschaltzeiten vermeiden

Wenn die Startzeit von Vista deutlich über einer Minute liegt, dann kann man davon ausgehen daß hier ein bzw. mehrere Faktoren
ungewollt bremsen. Die Hauptursachen für einen langsamen Systemstart und einem trägen herunterfahren liegen im wesentlichen an 5 Hauptfaktoren.

1. Böswillige Software
Wenn sich das Starten/Herunterfahren plötzlich verlangsamt, dann muß man damit rechnen das ein Virus, Rootkit, Troyaner usw.
sich im System eingenistet hat, ein gründlicher Sicherheitscheck ist angesagt.

2. Autostart Programme
Eine häufige Unsitte ist das sich heutzutage fast jedes Tool oder Systemtreiber beim Systemstart vorlädt und in der Systray parkt.
In der Addition kann so eine beachtliche Zeit verstreichen bis alle Programme startbereit sind.
Hier sollte mangenau prüfen bei welcher Software das laden wirklich Sinn macht, und auf welche Programme man verzichten kann.
Um die Autostart Programme zu verwalten geht man über Leistungsinformationen und Tools, die Eingabe von Leistung im Suchfenster des Startmenüs genügt.
Danach geht man auf Autostartprogramme verwalten und aktiviert die Anzeige für Alle Benutzer.
Software die man nicht per Autostart laden will kann man entweder deaktivieren oder entfernen.

3. Fehlerhafte oder inkompaktible Software
Falls Sie Software oder Treiber verwenden die fehlerhaft sind, oder nicht für das verwendete Betriebssystem geeignet sind kann dies
den Systemstart oder das entladen beim Ausschalten verlangsamen. Um diese Fehler herauszufinden öffnet man die
Leistungsinformationen und Tools, unter dem Menüpunkt Leistungsprobleme finden sich eventuelle Hinweise auf ein
Problem das für die verlangsamung verantwortlich ist.

Leistungsinformationen und -tools

So sieht es aus wenn ein nicht optimaler Treiber verwendet wird, im Ereignissprotokoll kann man weitere Details einsehen.
Über diesen Dialog kann der fehlerhafte Treiber sofort entfernt werden.

4. Sicherheitssoftware
Firewalls und Virenscanner können je nach Konfiguration bei jedem Systemstart recht umfangreiche Tests durchführen, was Zeit und Performance kostet. Bei diesem Punkt muß jeder selbst kritisch entscheiden welche Einstellung am besten ist. Im Zweifelsfalle sollte man der Sicherheit den Vorzug geben.

5. Sonstige Symptome
Die ersten 4 Punkte decken bereits ca. 90% der Fehlerursachen ab, sollte das Problem weiterhin bestehen, wird man kaum darum herumkommen eine mühsame Suche im Internet auf sich zu nehmen oder einen Windows Profi hinzuzuziehen. Die Ursachen können nämlich in Ausnahmefällen sehr difus sein, und die Ursache dafür ist recht oft schwer zu finden.

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