Neue Wireless-Funktionen unter SP2

Mit dem SP2 kamen etliche Verbesserungen bei der Unterstützung Funknetzen:

Unterstützung für WPA-Sicherheit

Wireless Network Setup Wizard (Assistent für die Einrichtung drahtloser Netzwerke) Unterstützung für Wireless Provisioning Services
Eingebaute WPA-Unterstützung Windows XP enthält bereits ab SP1 eine Unterstützung für den Verschlüsselungsstandard Wired Equivalent Privacy (WEP). Jedoch leidet WEP unter mehreren Schwachpunkten und stellt für Insider keine Sperre da.

Mit SP2 integriert XP den viel sichereren WPA Client, die Client-Software muss nicht mehr gesondert installiert werden. Die

Um WPA zu verwenden, müssen auch der Wireless Access Point (WAP) des Netzwerks und der WLan Karte WPA unterstützen. Falls dieses nicht der Fall ist könnte ein Firmware-Update helfen.XP mit SP2 enthält jetzt einen Assistenten für die Einrichtung drahtloser Netzwerke, der den Benutzer beim einrichten eines drahtlosen Netzwerks unterstützt.

Um die Sicherheit zu erhöhen, ist die WEP-Verschlüsselung in der Voreinstellung eingeschaltet.
Mit dem Assistenten kann man XP anweisen, WEP oder WPA automatisch einen Schlüssel zuzuweisen, oder nach wie vor selbst Hand anlegen.
Außerdem kann man die Einstellungen für das Funknetzwerk auf einem USB-Flash-Speicher sichern. Wenn man sich entscheidet, das Netzwerk manuell einzurichten, kann man die Netzwerkeinstellungen ausdrucken und als Vorlage für weiterere Rechner verwenden.

Für jedes gefundene Netzwerk werden der Name des Netzwerks (SSID), Verschlüsselung und Verbindungsstatus angezeigt. Eine weitere Änderung, die das SP2 an den drahtlosen Funktionen bewirkt, ist die Unterstützung von Wireless Provisioning Services (WPS). Damit werden die Netzwerkeinstellungen automatisch für eine Anbindung an öffentliche Hotspots konfiguriert.

WPS erleichtert auch die weitere Konfiguration und Abrechnung mit dem Hotspot Provider.

Um WPS nutzen zu können, muss das WAP VLAN-Ids oder IP-Filtering unterstützen, und das WAP muss als RADIUS-Client konfiguriert sein. Das bedeutet, dass sich ein IAS-Server am Netzwerk des Anbieters befinden muss. Ein Provisioning Server (Versorgungs-Server) verwaltet die Konfigurationsdaten in einer XML-Datei und übermittelt diese an die Wireless-Clients. Das Netzwerk des Anbieters muss außerdem über eine Datenbank mit Nutzerkonten verfügen. Dies kann mit Active Directory oder LDAP-Directories erreicht werden.
Alles in allem sind hier zahlreiche Verbesserungen eingeflossen und die Sicherheit erhöht worden.


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