Windows Komponenten nachträglich deinstallieren
Wie schon bei Windows 2000, hat man keinen Einfluß welche Windows XP-Komponenten installiert werden.
Da diese Komponenten von XP unsichtbar gehalten werden kann man sie über die Systemsteuerung nicht entfernen.
Wie bei Win 2000 muß man die Datei sysoc.inf manuell editieren und hier die Attribute hide löschen. Danach tauchen
alle Programme bei denen hide entfernt wurde in der Systemsteuerung/Software auf, und können deinstalliert werden.
 
Produktaktivierung bei Neuinstallation umgehen (WinXP RC-1)
Um nicht nach jeder Neuinstallation eine erneute Aktivierung durchführen zu müssen, muß man die Datei WPA.DBL sichern, und in den Ordner Windows/System32 zurückkopieren.
Dieser Tip funktioniert nur bis WinXP RC-1 !
Installation von XP scheitert unter Win 95/98  
Will man von Windows 95 das Windows XP Setup über die Option Neuinstallation starten, kann die Installation hängenbleiben, es bleibt nur ein Abbruch übrig.
Mögliche Ursache kann die Begrenzung des Windows 95 Standardsteuerelements sein, daß die Anzahl möglicher
Assistentenseiten in der Assistentenstruktur begrenzt. Dieser Fehler betrifft laut Microsoft die Goldeditionen von
Windows 95/98.

Abhilfe: XP Setup abbrechen und Internet Explorer installieren. Anschließend von CD installieren.
 
Schwerwiegender Fehler (Fehler: 3E6h) bei Installation
Beim updaten auf Windows XP kann diese Meldung erscheinen:

Schwerwiegender Fehler Die Installation kann nicht fortgesetzt werden. Wenden Sie sich an den Technischen Support bei Microsoft. (Fehler: 3E6h)

Abhilfe:
Deinstalliere System Restore Remover Pro von Definition Software über die Systemsteuerung/Software.

Hilft diese Maßnahme nicht, entferne sämtliche externe Hardware und starte mit Minimalkonfiguration, dann sollte
die Installationsroutine durchlaufen.
XP Upgrade ist schlechter als Neuinstallation 
Wie schon bei den Windows Vorgängerversionen, kann ich von einer Drüberinstallation nur abraten. Ein Upgrade ist instabiler, langsamer und unzuverlässiger, auch wenn auf den ersten Blick alles funktioniert, so ist die Warscheinlichkeit von (verdeckten) Fehlern erheblich größer. Ich empfehle Windows XP auf eine saubere eigenständige Partition mit NTFS oder Fat 32zu installieren.  
 
Windows XP per Startdisketten installieren
Verfügt man über ein altes Board, das kein CD Booten unterstützt, so wird man über diese Tool (makeboot.exe)
von Microsoft erfreut sein. Zu finden ist es im Download Center von Microsoft.
Um die 6 Startdisk zu erstellen muß daß Programm nur gestartet werden, der Rest wird vorgegeben.

Die Windows Installer Funktion

Diese Microsoft Technologie besteht aus 2 Punkten, dem Windows Installer-Server für 32-Bit-Windows- Systeme und einem Paketdateienformat, in dem Informationen der Konfiguration und Installation gespeichert werden. Es handelt sich nicht um eine normale Setuproutine, sondern um ein komplexes Softwareverwaltungssystem. dieses System hat folgende Aufgaben:

Installation/Deinstallation von Software
Hinzufügen/Entfernen von Softwarekomponenten
Überwachung und Wiederherstellung unter Verwendung von Rollbacks (bei mißlungener Installation)
Unterstützung für Softwareentwickler anderer Produkte
Protokollieren von Systemänderungen während eines Installationsvorganges
Überwachung der Installationsregeln
Unterstützung der unbeaufsichtigten Programminstallation (Scriptfähig)
Client Installationsdienst (Msiexec.exe)
Microsoft Software Installation-Paketdatei (MSI-Datei)
Kopieren von Dateien auf die Festplatte
Anzeigen von Dialogfeldern
Bearbeiten der Registry
Erstellen von Verknüpfungen
Anlegen von Datenbanken mit Installationsinformationen

Starten des Setups von MS-DOS aus
Boote mit der Windows XP-CD und starte mit der Option Eingabeaufforderung mit CD-ROM-Unterstützung. Falls kein MS-DOS auf dem Computer installiert ist kann auch über eine Windows 98 Startdiskette gebootet werden. Danach von der Disk oder einem anderen Verzeichnis Smartdrv.exe starten, sonst dauert das Kopieren der Installationsdateien eine Ewigkeit. Danach zum Laufwerksbuchstaben wechseln in dem sich die Windows XP CD befindet. Wechsle in das Verzeichnis i386 und gib winnt ein, das Setup wird gestartet. dann muß der Pfad zu den Windows XP-Installationsdateien angegeben werden. Die Dateien werden auf die Festplatte kopiert, und der Computer neu gestartet. Danach wird die XP-Partition formatiert und weitere Dateien kopiert. Beim nächsten Systemstart wird die Installation im GUI-Modus (mit grafischer Benutzeroberfläche) fortgesetzt, der Rest entspricht der üblichen Setupprozedur.
XP mit RAID-Controller installieren
Wenn man Windows 2000/XP auf einer Festplatte installieren möchte, die an dem RAID-Controller des Mainboards hängt, dann muß vor der Installation der Raid-Treiber eingebunden werden. Am besten kopiert man diesen vorher auf eine Diskette. Wen die Aufforderung Press F6... erscheint muß mit der Taste S die Option SCSI/RAID ausgewählt werden, der Rest wird von XP angegeben.
Windows XP deinstallieren

Wer Windows XP wieder entfernen will und gleichzeitig zu seinem vorherigen Windows zurückkehren will, muß folgendermaßen vorgehen:
Grundvoraussetzung ist eine erfolgreiche Erstellung der Windows XP-Deinstallationsdateien (Backup.cab und Boot.cab) während des Upgrades. Gehe auf Systemsteuerung/Software/Programme ändern oder entfernen/Ändern/Entfernen/Windows XP deinstallieren
Danach kommt die Rückfrage Sind Sie sicher, dass Sie Windows XP deinstallieren und das vorherige Betriebssystem wiederherstellen möchten?
Mit einem Bestätigen der Deinstallation wird der vollautomatische Vorgang gestartet, der XP entfernt und die vorherige Windows Version wieder herstellt.
Alle Programme, die vor dem Upgrade auf Windows XP installiert waren, bleiben erhalten. Alle Programme, die nach dem Upgrade auf Windows XP installiert wurden, sind nicht mehr verfügbar, und müssen neu installiert werden, falls diese Programme auf Systemeinträge bzw. Systemdateien angewiesen sind. .

Bei Neuinstallation werden Benutzerdaten gelöscht 
Viele User neigen dazu bei auftretenden Systemproblemen Windows einfach über eine bestehende Installation
darüber zu installieren. Davon abgesehen, daß dies keine sichere Methode ist das System zu stabilisieren werden unter
Windows 2000/XP (Bei Windos 98/ME bleiben die daten erhalten) aus Sicherheitsgründen bestimmte Daten und Einstellungen gelöscht.

Bei einer Neuinstallation erstellt XP immer einen Neuen Benutzer, was heißt, daß alle Einstellungen zurückgesetzt werden
und installierte Anwendungen die auf Systemeinträgen basieren nicht mehr laufen. Diese Informationen befinden sich im Ordner Dokumente und Einstellungen. Ein Lösungsweg wäre diesen Ordner zu sichern, und nach erfolgter Installation zurück zu kopieren.

Dynamisches Update

Um es vorweg zu nehmen, ich bin kein Freund dieses Systems da ich mir die Patches selber auswähle die ich auf
dem jeweiligen System einsetzen will. Zum zweiten muß man sich im klaren sein das man sich während der Installation
mit dem Microsoft Server verbindet, und dabei wenig Einfluss hat welche daten übertragen werden. Davon abgesehen hat
diese Methode des Updatens auch den großen Vorteil danach ein aktuell gepatchtes System zu haben. Die Durchführung ist denkbar einfach, mehr als eine bestehende Internetverbindung und einen installierten Internet Explorer der Version 4.0 oder höher braucht man nicht. Dann CD einlegen und bei der Installationsart Update wählen, in einem der folgenden Dialogscreens gibt es dann die Option Aktuallisierte Setupdateien automatisch downloaden, danach werden Patches, Treiber und Servicepacks heruntergeladen. Der Rest ist wie gehabt sehr stark automatisiert und selbsterklärend. Ohne DSL wird das ganze allerdings zum Geduldsspiel.
 
9x/ NT Rechner auf XP Tauglichkeit prüfen 
Auf der XP CD befindet sich das Komandozeilentool um die Vorraussetzungen für eine Migration zu testen.
Das Tool befindet sich im Ordner i386 und wird mit dem Befehl winnt32 \checkupgradeonly gestartet. Die
Ergebnisse werden in eine txt. Datei ausgegeben. Alternativ kann man auch die graphische Variante starten in
dem man die Windows XP CD einlegt.
Relevante Setupprotokolle 
Um bei Installationsproblemen die Fehhlersuche zu erleichtern stehen verschiedene Protokolle zur Verfügung.
Zu finden sind die Dateien im Windows Verzeichniss:

setupact.log

Hier werden die Aktionen und Fehler der Installationroutine protokolliert wie z.B. Dateien kopieren, Registryeinträge..

setuperr.log

Hier werden die aufgetretenen Fehler bewertet, was hilft die Relevanz der Errors abzuschätzen.

comsetup.log

Enthält die Setupinfos der zusätzlichen Komponenten.

netsetup.log

Protokolliert die Netzwerkspezifischen Installationsaktionen wie z.B. das hinzufügen zu Arbeitsgruppen.
Persönliche Daten und Einstellungen umziehen
Wer sich bei einer Neuinstallation das einrichten des Systems auf die persönlichen Bedürfnisse ersparen möchte, der
kann auf einen Assistenten zurückgreifen. Mit Hilfe dieses Tools lassen sich auch die alten Versionen ab Windows 95
migrieren. Es betrifft den Ordner Eigene Dateien, Desktop Einstellungen, Einstellungen des Internet Explorers sowie die
Zuordnung der Dateierweiterungen. Die Durchführung des übertragens ist recht einfach, CD im Quellsystem einlegen Zusätzliche Aufgaben/Dateien und Einstellungen übertragen.
Danach speichert man das ganze auf einem beliebigen Wechselmedium (CD, USB-Sick, externes Gerät usw.)
oder auf einem Netzwerkordner.
Im Zielsystem (XP) startet man den Assistenten über Systemprogramme/Übertragen von Dateien und Einstellungen
nun muß nur noch die Quelle angegeben werden der Rest ist selbsterklärend.
XP-Setupprogramms von MS-DOS aus starten
Lege Windows XP-CD-ROM ein. Starte den Computer mit der MS-DOS-Eingabeaufforderung mit CD-ROM-Unterstützung.
Starte SMARTDrive (Smartdrv.exe). Falls SMARTDrive nicht verwendet wird, wird ein kopieren der Dateien auf die Festplatte während des Setupprogramms sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.
In der Eingabeaufforderung muß das Laufwerk eingegeben werden in dem sich die CD befindet.
Gib cd\i386, dann winnt ein und das Setupprogramm wird gestartet.

Windows Setup kopiert die Dateien auf die Festplatte.Wurden die Dateien kopiert werden, eine Meldung angezeigt:
Der MS-DOS-Teil der Installation wurde abgeschlossen.
Der Computer wird jetzt neu gestartet. Die Installation wird nach dem Neustart des Computers fortgesetzt
.