Windows 2000 und die IRQ Verteilung

Unter Windows 2000 können PCI-Geräte IRQs gemeinsam verwenden. Durch Plug & Plug werden Adapter vom BIOS des Computers konfiguriert und anschließend vom Betriebssystem geprüft und bei Bedarf geändert. Bei ACPI-Computern , ist das IRQ Sharing Standard.Der IRQ 9 zeigt dabei oft eine massive Belegung, was aber weder zu Nachteilen führt, noch vom User geändert werden kann.
IRQ 9 wird vom PCI-Bus zur IRQ-Steuerung verwendet. Dieses Feature ermöglicht , eine größerer Anzahl an Geräten hinzuzufügen, ohne dass IRQ-Konflikte erzeugt werden. Windows 2000 hat nicht die Fähigkeit von Windows 98 , einen erneuten Lastenausgleich für Ressourcen durchzuführen. Bei PCI-Ressourcen, deren Einstellungen abgeschlossen sind, können im Allgemeinen keine Änderungen mehr durchgeführt werden. Wenn für den Bus, in dem sich ein Gerät befindet, eine ungültige IRQ-Einstellung oder ein ungültiger E/A-Bereich ausgewählt wurde, kann Windows 2000 dieser Änderung nicht kompensieren. Die Plug & Play-Einstellungen des Betriebssystems im BIOS des Computers sollten den generellen Umgang von Windows 2000 mit Hardware nicht beeinflussen. Microsoft empfiehlt jedoch, die Einstellung im BIOS auf Disabled festzulegen. Das manuelle Zuweisen von IRQs zu PCI-Steckplätzen funktioniert möglicherweise als Methode zur Problembehandlung auf einem nicht-ACPI- System; die Einstellungen werden jedoch unter Windows 2000 von Plug & Play ignoriert, wenn ACPI-Unterstützung aktiviert ist. Wenn man einem Gerät auf einem ACPI-Motherboard manuell eine IRQ-Adressen zuordnen will, muß ACPI im BIOS des Computers vor dem Installieren von Windows 2000 deaktiviert
werden.

Quelle: Microsoft

Ich empfehle dies nur in absoluten Ausnahmefällen, für versierte und nervenstarke User !


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