Systemwiederherstellung

Wer kennt das nicht, irgendwann fängt Windows aufgrund einer Installation oder eines Absturzes mit Fehlermeldungen an bzw. wird instabil. Am liebsten möchte man die Aktionen die zum Knockout des Systems führten wieder rückgängig machen, aber leider fehlen einem oftmals die Werkzeuge, und eigentlich weiß man auch oft nicht was genau Schuld ist.

Und hier genau setzt dieses Feature an, es erstellt eine Momentaufnahme des Systems und liest diese bei Bedarf zurück, dieses System wurde bereits unter Windows 95 verwendet, (ERU) nur in einer einfacheren Form.

Wo finde ich dieses Feature

Die Datei nennt sich rstrui.exe und ist unter %SystemRoot%\System32\restore. Bequem zu erreichen ist diese Tool über das Startmenü (Systemwiederstellung)

Wann wird ein Backup gemacht

In der automatischen Einstellung (Standard) kann man einen Wiederherstellungspunkt entweder manuell jederzeit generieren. Oder das System macht selbstständig in bestimmten Zeitabständen (täglich) oder wenn Systemdateien verändert werden automatisch ein Backup.

Welche Laufwerke/Partitionen werden gesichert

Über den Menüpunkt Systemwiederherstellungseinstellungen kommt man ua. zu diesem Dialog, über Einstellungen werden die Partitionen definiert die überwacht werden sollen. Standardmäßig sind alle Laufwerke aktiviert.

Verfügbare Laufwerke

Die Sicherung benötigt mindestens 200 MB Plattenspeicher, in diesem Dialog der Option Einstellungen wird der Speicherverbrauch definiert:

Speicherplatznutzung des Datenträgers

Einen Wiederherstellungspunkt generieren

Nach dem Starten des Programms, die gewünschte Option auswählen und den Wiederherstellungspunkt einen Namen geben, die Sicherung dauert nur Sekunden.
Jeweils die ältesten Wiederherstellungspunkte werden entfernt, um Platz für neue Punkte zu schaffen.

System wiederherstellen

Hierzu wählt man die Option Computer zu einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen. Mit diesem Dialogfeld trifft man die Auswahl:

Wiederherstellungspunkt

Danach wird erstmal ein weiterer Wiederherstellungspunkt generiert, der das Wiederherstellen im Notfall rückgängig machen kann. Während der Aktion wird das System heruntergefahren und neu gestartet, danach erscheint dieser Dialog:



Was ist passiert?

Diese Dateien wurden wiederhergestellt:

Registrierung Profile lokal
COM+ DB
WFP.dll-Cache
WMI DB
IIS-Metabasis
Dateien mit Erweiterungen, die im -Teil der Liste "Monitored File Extensions" im Abschnitt
"System Restore" im Plattform-SDK aufgeführt sind.

Kennwörter werden nicht wiederhergestellt
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Diese Maßnahme ist gut aber definitiv nicht ausreichend, denn was ist wenn Windows XP nicht mehr startet ?
Darum geht es hier weiter:

Die automatische Systemwiederherstellung

Starte das Backup Programm mit dem Wiederherstellungsassistent (erweitert) und lasse auf ein Medium sichern.
Danach wird eine Diskette verlangt und die sogenannte Notfalldiskette erstellt.
Diese Sicherung enthält auch den Systemstatus.

Der Tag X - Systemkollaps

Jeder Windows User hat das bestimmt schon erlegt, man installiert etwas oder auch nicht, und Windows fällt
beim nächsten Start ins Koma. Wenn sich XP auch nicht mehr über den Abgesicherten Modus starten läßt, kann man
entweder über die Recovery Console gehen oder die Automatische Systemwiederherstellung einleiten.
Ich würde mich im Zweifelsfalle für die zweite Variante entscheiden, weil man da weniger falsch machen kann.

So gehts:

Rechner über Windows XP CD booten
Nach dem Hinweis die F2 Taste drücken und Notfalldiskette einlegen.
Dann dauert es etwas, da die Informationen der Diskette eingelesen werden und die festplatte neu eingerichtet wird.
Es erfolgt eine Systemsicherung und der Neustart mit dem hoffentlich wieder intaktem System.


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